Sicher unterwegs auf dem Rad

Kategorie: Pressemitteilungen

Verkehrsminister Wüst und Landesverkehrswacht übergeben Radfahrausbildungsmaterial an Jugendverkehrsschule Essen

Radübergabe in Essen (v.l.): Lt. Polizeidirektor R. Wollgramm, B. Nipper, Gf. Direktor Landesverkehrswacht, S. Raskob, Beigeordnete Stadt Essen, K.-H. Webels, Vorsitzender Verkehrswacht Essen, P. Schlanstein, Vizepräsident Landesverkehrswacht, Oberbürgermeister T. Kufen, Verkehrsminister H. Wüst, N. Naujoks, Bereichsleiterin Sparkasse Essen, Polizeipräsident F. Richter, Polizeidirektor W. Packmohr, und A. Szygiel, Vertriebsleiter S’cool Junior Bikes.

Essen, 15. Mai 2018. Grundschulkinder lernen das Fahrradfahren im Radfahrunterricht in der dritten und vierten Klasse. Um im geschützten Raum unter Bedingungen üben zu können, die der Verkehrsrealität nahe kommen, geht es mit der ganzen Klasse in die Jugendverkehrsschule. Dort bekommen die Kinder Fahrräder und Helme gestellt, mit denen sie unter Anleitung gefahrlos auf Straßen, an Ampelkreuzungen und in Kreisverkehren verkehrssicheres Verhalten üben können.
„Die Jugendverkehrsschulen übernehmen eine wichtige Aufgabe: Es ist gut, dass Kinder früh Verkehrsregeln lernen und wissen, wie sie sich im Verkehr bewegen müssen“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst beim heutigen Termin an der Jugendverkehrsschule Gruga in Essen. „Dafür brauchen die Jugendverkehrsschulen und Schulen eine gute Ausstattung, um mit den Grundschulkindern zu üben.“
Der Minister übergab gemeinsam mit Peter Schlanstein, Vizepräsident der Landesverkehrswacht NRW, acht Fahrräder, zehn Helme und 100 Radfahrausbildungshefte an Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, Polizeipräsident Frank Richter und den Vorsitzenden des Verkehrswacht Essen Karl-Heinz Webels für die Jugendverkehrsschule Gruga, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert.
Die Übergabe erfolgte stellvertretend für insgesamt 152 Fahrräder, 521 Helme, 32 Sätze Nummernwesten und 12.800 Arbeitshefte für die Radfahrausbildung, die in diesen Tagen von den Verkehrswachten bedarfsgemäß an die Jugendverkehrsschulen und Schulen in NRW verteilt wurden. Neben dem Verkehrsministerium und der Landesverkehrswacht wurden die Räder, Helme und Arbeitshefte von den örtlichen Verkehrswachten, der Verkehrswacht Medien & Service-Center GmbH sowie der Abus KG finanziert. Die Materialien haben einen Gesamtwert von über 110.000 Euro.
„Leider verbringen viele Kinder bereits im Grundschulalter viel Freizeit mit digitalen Medien; meist steigt der Medienkonsum mit dem Alter noch an. Umso wichtiger ist es, ihnen das Radfahren in der Grundschule beizubringen“, betonte Peter Schlanstein. „Beim Radfahrtraining können sie erleben, wie viel Spaß dieses gesunde Verkehrsmittel macht. Auch werden die Kinder damit vertraut gemacht, dass man im Straßenverkehr Regeln befolgen und sich gegenüber anderen rücksichtsvoll verhalten muss.“ Dies seien Tugenden, die heute auch bei den erwachsenen Verkehrsteilnehmern wieder wichtig sind. Schlanstein dankte dem Ministerium und den Sponsoren sowie den örtlichen Verkehrswachten in NRW für ihr Engagement.