Landesverband des Kfz-Gewerbe und Landesverkehrswacht NRW starten Licht-Test 2014

Kategorie: Pressemitteilungen

Gaben gemeinsam für NRW den Startschuss für den Licht-Test 2014 (v.l.): Detlef Peter Grün, stellvertretende Obermeister der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Hagen/Ennepe-Ruhr, Polizeioberrat Dirk Happe, Rolf Brüggemann, Obermeister der Innung, Gunter Bathe, Pressesprecher der Innung, Dr. Armin Brux, Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises, Landesverkehrswacht-Präsident Heinz Hardt, Randolf Schildt, Kassierer, sowie Günter Gräbe, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Ennepe-Ruhr (Foto: Kfz-Gewerbe NRW, Teichert)

Ennepetal, 30. September 2014. Seit kurzem sind sie wieder an stark befahrenen Straßen zu sehen – die Spannbänder, die für den Licht-Test werben. Bundesweit machen damit das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe und die Verkehrswachten auf den kostenlosen Check der Beleuchtungsanlage aufmerksam, den die Autofahrer im Oktober in den Meisterbetrieben der Kfz-Innung an ihren Fahrzeugen vornehmen lassen können. Diesen Service bieten ab dem 1. Oktober 2014 deutschlandweit 38.500 Betrieben an.
Beim Licht-Test wird nicht nur überprüft, ob die Beleuchtungsanlage korrekt funktioniert. Auch die richtige Einstellung der Scheinwerfer wird getestet, um das Blenden anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen. Wenn alles in Ordnung ist, bekommt das Fahrzeug die bekannte Plakette, die der Polizei bei Kontrollen signalisiert, dass es über eine geprüfte Licht-Anlage verfügt.
Der Startschuss für den Licht-Tests 2014 in NRW gaben heute im Meisterbetrieb von 1a Autoservice Grün in Ennepetal Dr. Armin Brux, Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises, Landesverkehrswacht-Präsident Heinz Hardt, Polizeioberrat Dirk Happe, Leiter Direktion Verkehr, Rolf Brüggemann, Obermeister der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Hagen/Ennepe-Ruhr, der stellvertretende Obermeister Detlef Peter Grün sowie Günter Gräbe, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Ennepe-Ruhr.

Landrat Brux nennt Gründe, warum es sich lohnt, beim Licht-Test mitzumachen: „Für die Verkehrssicherheit ist es besonders wichtig, dass die Lichtanlage des Fahrzeugs einwandfrei funktioniert. Auf Landstraßen, die bei uns im Kreis häufig durch bewaldetes Gebiet führen, sind die Sichtbedingungen bei Dämmerung oder Regen schlecht. Da ist es entscheidend, dass man gut sieht und gesehen wird.“
„In der nun beginnenden dunklen Jahreszeit steigt die Unfallgefahr für die ungeschützten Verkehrsteilnehmer“, erläutert Heinz Hardt, Präsident der Landesverkehrswacht NRW. „Besonders Fußgänger, die in 2013 als einzige Verkehrsteilnehmergruppe in NRW eine steigende Getötetenzahl verzeichnen mussten, sind gefährdet. Sie sind aufgrund der früh einsetzenden Dämmerung länger im Dunkeln unterwegs. Daher schützt gutes Licht an Fahrzeugen auch sie. Durch helle, reflektierende Kleidung können Fußgänger und Radfahrer selbst dazu beitragen, dass sie vom motorisierten Verkehr frühzeitig erkannt werden.“
Rolf Brüggemann, Obermeister der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Hagen/Ennepe-Ruhr, fordert die Pkw-Fahrer auf, mit ihrem örtlichen Meisterbetrieb einen Termin zu vereinbaren: „Acht Bestandteile der Fahrzeugbeleuchtung werden auf Funktion und richtige Einstellung geprüft. Nur wenn Ersatzteile eingebaut oder umfangreiche Einstellarbeiten notwendig sind, fallen für den Fahrzeuginhaber Kosten an.“
Auf den Licht-Test 2014 hingewiesen werden Autofahrer unter anderem durch mehr als 2.700 Spannbänder, die die Verkehrswachten deutschlandweit an und über den Straßen aufgehängt haben. Allein die Verkehrswachten in NRW bringen über 700 Spannbänder zum Aushang. Der Licht-Test 2014 ist eine Gemeinschaftsaktion des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes und der Deutschen Verkehrswacht. Schirmherr ist der Bundesverkehrsminister.